Freunde des Eschweger Sophiengartens e.V.
Presseberichte
Im Laufe der Zeit ist viel über den Sophiengarten berichtet worden. Klicken Sie auf einen Eintrag in der Liste um den Artikel anzuzeigen.
- Aug 2007: Die Muse war fleißig am Küssen
- Juni 2007: Erholung für Augen und Nase
- April 2005: Sophiengarten macht Fortschritte
- Feb. 2004: Den Freunden des Sophiengartens wird Gemeinnützigkeit bestätigt
Die Muse war fleißig am Küssen - Werra-Rundschau, Eschwege 20.08.2007
Von drei Uhr am Nachmittag bis Mitternacht: neun Stunden, prall gefüllt mit Kunst und Kultur. "Wen(n) die Muse küsst", hieß dieser Kultur-Aktionstag rund um den Schulberg. Und es kamen viele, um sich von der Muse küssen zu lassen. Und gar Einige machten das ganze Programm mit - denn sehens- und hörenswert war alles, was die Veranstalter auf die Beine gebracht hatten.
Bildende Kunst und Musik
Die Veranstalter, das waren die Volkshochschule Eschwege, die Stadt Eschwege, die Musikschule Werra-Meißner und, last not least, der bei der Planung und Organisation besonders aktiv hervorgetretene Kunstverein Eschwege. Und was sie sich so gedacht und realisiert hatten, war ein attraktives Programm aus bildender Kunst und Musik, das mit der Eröffnung einer kollektiven Ausstellung im Lichthof des Hochzeitshauses begann. Die Ausstellung, die bis zum 21. September besichtigt werden kann, bekräftigt eindrucksvoll, dass es bei uns eine blühende Kunstszene gibt. Die hintersinnigen Bilder von Hans-Dieter Crédé, die Heimat-Impressionen von Thorsten Eschstruth, die Marinen und Landschaften von Ferdinand Reissierk, die heitere Farbwelt von Heidrun Wiegert und Monika Aschoff, die formale Brillanz von Dieter Schönberg, die faszinierenden Kinderbilder von Noel Gene, die formschöne Keramik von Caroline Bohlmann - sie zeugen alle von guter, manchmal hervorragender Qualität. Was auch gesagt werden kann von den Bildern von Willy Iwan und anderen, die in der Volkshochschule ausgestellt waren. Ganz besonders, von Reinhard Schäfers´ hervorragenden Kaltnadelradierungen im Saal der Musikschule - jenem Saal, in dem das Trio Cappuccino ab 15 Uhr zwei Stundenlang mit Wiener Kaffeehausmusik (und Texten dazu) das zahlreiche, passenderweise Kaffee und Kuchen genießende Publikum verzauberte. Und wo einige Stunden später, bis kurz vor Mitternacht dauernd, ein Künstlerduo aus Erfurt, die Pianistin Ulla Viol und der Sänger Oliver Debus, mit Gospeljazz ein zahlreiches, trotz der späten Stunde noch hellwach und intensiv zuhörendes Publikum dermaßen begeisterte, dass die Erfurter auf Verlangen noch zwei Zugaben spielten.
Gefühlvolles an schönem Ort
Besonders mitreißend war ein Vortrag der Liedermacherin Anke Conrad: wegen der stillen Schönheit der gefühlvollen Lieder und des zauberhaften Ortes, dem in tausend Farben und Variationen blühenden Sophiengarten, der am Nachmittag einen wahren Besucheransturm erlebte. Von dort aus nutzten manche Besucher die Möglichkeit, direkt durch die Hintertür in das Stadtmuseum zu gelangen. Dort war auch eine geballte Ladung heimische Kultur zu sehen: die Sonderausstellung "Alte Eschweger Meister" mit Bildern von Schott, Schwendt, Miritz, Metz und anderen, eine manchmal nostalgische, oft faszinierende Kunstwelt, durch die Dr. Karl Kollmann mit sachkundigen Erläuterungen eine große Zahl interessierter Zuschauer führte.
Wie es angekündigt war: an diesem Samstag standen Kunst, Kultur, Spiel und Spaß (sowie Essen und Trinken) im Mittelpunkt. Und die Eschweger genossen es.
Werra-Rundschau - Montag, 20. August 2007
Von drei Uhr am Nachmittag bis Mitternacht: neun Stunden, prall gefüllt mit Kunst und Kultur. "Wen(n) die Muse küsst", hieß dieser Kultur-Aktionstag rund um den Schulberg. Und es kamen viele, um sich von der Muse küssen zu lassen. Und gar Einige machten das ganze Programm mit - denn sehens- und hörenswert war alles, was die Veranstalter auf die Beine gebracht hatten.
Bildende Kunst und Musik
Die Veranstalter, das waren die Volkshochschule Eschwege, die Stadt Eschwege, die Musikschule Werra-Meißner und, last not least, der bei der Planung und Organisation besonders aktiv hervorgetretene Kunstverein Eschwege. Und was sie sich so gedacht und realisiert hatten, war ein attraktives Programm aus bildender Kunst und Musik, das mit der Eröffnung einer kollektiven Ausstellung im Lichthof des Hochzeitshauses begann. Die Ausstellung, die bis zum 21. September besichtigt werden kann, bekräftigt eindrucksvoll, dass es bei uns eine blühende Kunstszene gibt. Die hintersinnigen Bilder von Hans-Dieter Crédé, die Heimat-Impressionen von Thorsten Eschstruth, die Marinen und Landschaften von Ferdinand Reissierk, die heitere Farbwelt von Heidrun Wiegert und Monika Aschoff, die formale Brillanz von Dieter Schönberg, die faszinierenden Kinderbilder von Noel Gene, die formschöne Keramik von Caroline Bohlmann - sie zeugen alle von guter, manchmal hervorragender Qualität. Was auch gesagt werden kann von den Bildern von Willy Iwan und anderen, die in der Volkshochschule ausgestellt waren. Ganz besonders, von Reinhard Schäfers´ hervorragenden Kaltnadelradierungen im Saal der Musikschule - jenem Saal, in dem das Trio Cappuccino ab 15 Uhr zwei Stundenlang mit Wiener Kaffeehausmusik (und Texten dazu) das zahlreiche, passenderweise Kaffee und Kuchen genießende Publikum verzauberte. Und wo einige Stunden später, bis kurz vor Mitternacht dauernd, ein Künstlerduo aus Erfurt, die Pianistin Ulla Viol und der Sänger Oliver Debus, mit Gospeljazz ein zahlreiches, trotz der späten Stunde noch hellwach und intensiv zuhörendes Publikum dermaßen begeisterte, dass die Erfurter auf Verlangen noch zwei Zugaben spielten.
Gefühlvolles an schönem Ort
Besonders mitreißend war ein Vortrag der Liedermacherin Anke Conrad: wegen der stillen Schönheit der gefühlvollen Lieder und des zauberhaften Ortes, dem in tausend Farben und Variationen blühenden Sophiengarten, der am Nachmittag einen wahren Besucheransturm erlebte. Von dort aus nutzten manche Besucher die Möglichkeit, direkt durch die Hintertür in das Stadtmuseum zu gelangen. Dort war auch eine geballte Ladung heimische Kultur zu sehen: die Sonderausstellung "Alte Eschweger Meister" mit Bildern von Schott, Schwendt, Miritz, Metz und anderen, eine manchmal nostalgische, oft faszinierende Kunstwelt, durch die Dr. Karl Kollmann mit sachkundigen Erläuterungen eine große Zahl interessierter Zuschauer führte.
Wie es angekündigt war: an diesem Samstag standen Kunst, Kultur, Spiel und Spaß (sowie Essen und Trinken) im Mittelpunkt. Und die Eschweger genossen es.
Werra-Rundschau - Montag, 20. August 2007
Erholung für Augen und Nase - Werra-Rundschau, Eschwege 12.06.2007
Im Mittelalter gehörte der Garten zum Frauenstift auf dem Cyriakusberg, dem heutigen Schulberg. Vor rund zehn Jahren wurde der inzwischen sogenannte "Werner'sche" Garten dann zum Bürgergarten, in dem alle Eschweger Ruhe und Erholung genießen können. "Sophiengarten" wurde er nach der Schwester Ottos III. getauft, die das Kanonissenstift gegründet hatte, Sophie. Der Verein Freunde des Eschweger Sophiengartens kümmert sich seither darum, dass alles grünt und blüht.
Und wie es grünt! Um die 500 verschiedene Pflanzen wachsen nun auf dem Grundstück, von Obstbäumen und Zierrosen bis hin zu selten angepflanzten Kräutern. Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläumsfest am Sonntag stand außerdem alles in voller Blüte. Rund 300 bis 400 Gäste kamen, um die von Uta Buchbach und ihren Helfern liebevoll angelegten Blumenrabatten zu bewundern, bei Kaffee und Kuchen im Schatten der Obstbäume zu sitzen oder die selbstgemachten Säfte der Vereinsmitglieder zu probieren. Freilich stammt alles Obst dafür aus dem Garten. Auch das angrenzende Heimatmuseum hatte geöffnet.
Für musikalische Unterhaltung sorgten verschiedene Künstler. Aron Fischer spielte traditionelles Liedgut auf der Sackpfeife, der Hausener Küchenchor, von dem auch ein Mitglied dem Verein angehört, sang spirituelle Lieder aus den vergangenen Jahrhunderten. Pünktlich zur Kaffee-Zeit spielte dann das Cappuccino-Trio unter der Leitung von Ulrich Bernhard auf mit gemütlicher Kaffeehaus-Musik. Derweil konnten die Besucher versuchen, das kniffelige Pflanzen-Quiz zu lösen, sich über Küchenkräuter informieren oder gegen eine Spende Ableger der im Sophiengarten gezogenen Pflanzen erwerben. Der zuletzt hinzugekommene untere Gartenteil ist inzwischen ebenso fertig begrünt und lud die Gäste zum Flanieren ein.
Für ein Jahr hat Uta Buchbach zwei Mitarbeiter der Werkstatt für junge Menschen bekommen, die helfen und lernen sollen. Womit sie sich gerade beschäftigen, konnte man im Garten begutachten. Der Sophiengarten hat nämlich ein historisches Gartenhaus geschenkt bekommen. Da es anderswo abgerissen wurde, müssen nun die Einzelteile renoviert und wieder "zusammengepuzzelt" werden.
Am Abend führten dann Tamara Tschöpe und ihre Gruppe "Kreuz und Squär" Folkloretänze aus dem Mittelalter auf. Und während die Vereinsmitglieder überall im Garten Kerzen und Lampions aufstellten, spielte das Mundharmonika-Orchester und die Gäste konnten selbstgebackenes Dinkelbrot mit Kräuteraufstrichen kosten. Uta Buchbach war mit dem Jubiläumsfest vollauf zufrieden: "Nach solchen Veranstaltungen gewinnen wir auch immer wieder Spender oder gar neue Vereinsmitglieder, die vom Sophiengarten begeistert sind."
Werra-Rundschau, Eschwege 12.06.2007
Im Mittelalter gehörte der Garten zum Frauenstift auf dem Cyriakusberg, dem heutigen Schulberg. Vor rund zehn Jahren wurde der inzwischen sogenannte "Werner'sche" Garten dann zum Bürgergarten, in dem alle Eschweger Ruhe und Erholung genießen können. "Sophiengarten" wurde er nach der Schwester Ottos III. getauft, die das Kanonissenstift gegründet hatte, Sophie. Der Verein Freunde des Eschweger Sophiengartens kümmert sich seither darum, dass alles grünt und blüht.
Und wie es grünt! Um die 500 verschiedene Pflanzen wachsen nun auf dem Grundstück, von Obstbäumen und Zierrosen bis hin zu selten angepflanzten Kräutern. Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläumsfest am Sonntag stand außerdem alles in voller Blüte. Rund 300 bis 400 Gäste kamen, um die von Uta Buchbach und ihren Helfern liebevoll angelegten Blumenrabatten zu bewundern, bei Kaffee und Kuchen im Schatten der Obstbäume zu sitzen oder die selbstgemachten Säfte der Vereinsmitglieder zu probieren. Freilich stammt alles Obst dafür aus dem Garten. Auch das angrenzende Heimatmuseum hatte geöffnet.
Für musikalische Unterhaltung sorgten verschiedene Künstler. Aron Fischer spielte traditionelles Liedgut auf der Sackpfeife, der Hausener Küchenchor, von dem auch ein Mitglied dem Verein angehört, sang spirituelle Lieder aus den vergangenen Jahrhunderten. Pünktlich zur Kaffee-Zeit spielte dann das Cappuccino-Trio unter der Leitung von Ulrich Bernhard auf mit gemütlicher Kaffeehaus-Musik. Derweil konnten die Besucher versuchen, das kniffelige Pflanzen-Quiz zu lösen, sich über Küchenkräuter informieren oder gegen eine Spende Ableger der im Sophiengarten gezogenen Pflanzen erwerben. Der zuletzt hinzugekommene untere Gartenteil ist inzwischen ebenso fertig begrünt und lud die Gäste zum Flanieren ein.
Für ein Jahr hat Uta Buchbach zwei Mitarbeiter der Werkstatt für junge Menschen bekommen, die helfen und lernen sollen. Womit sie sich gerade beschäftigen, konnte man im Garten begutachten. Der Sophiengarten hat nämlich ein historisches Gartenhaus geschenkt bekommen. Da es anderswo abgerissen wurde, müssen nun die Einzelteile renoviert und wieder "zusammengepuzzelt" werden.
Am Abend führten dann Tamara Tschöpe und ihre Gruppe "Kreuz und Squär" Folkloretänze aus dem Mittelalter auf. Und während die Vereinsmitglieder überall im Garten Kerzen und Lampions aufstellten, spielte das Mundharmonika-Orchester und die Gäste konnten selbstgebackenes Dinkelbrot mit Kräuteraufstrichen kosten. Uta Buchbach war mit dem Jubiläumsfest vollauf zufrieden: "Nach solchen Veranstaltungen gewinnen wir auch immer wieder Spender oder gar neue Vereinsmitglieder, die vom Sophiengarten begeistert sind."
Werra-Rundschau, Eschwege 12.06.2007
Sophiengarten macht Fortschritte - Werra-Rundschau, 17.04.2005
Von sehr erfolgreicher Arbeit seit Gründung des Vereins "Freunde des Eschweger Sophiengartens" im vergangenen Jahr konnte die Vorsitzende Uta Buchbach in der ersten Jahresmitgliederversammlung des Vereins berichten.
Von Vereinsmitgliedern - und ihnen voran die Vorsitzende - wurden im letzten Jahr zirka 1400 Arbeitsstunden allein zur Pflege und Erhaltung des für die Kreisstadt so bedeutsamen Gartens geleistet. Zunehmender Zuspruch und Genugtuung äußern sich in der steigenden Zahl der Gäste, die einzeln oder in geselligen Gruppen den Garten besuchen und sich an dem gärtnerischen Gestalten erfreuen. Uta Buchbach stellte eine weitere erstaunliche Zahl in den Mittelpunkt ihres Berichtes: Es wurden im letzten Jahr insgesamt 21 offizielle Veranstaltungen für Besuchergruppen im Sophiengarten durchgeführt und in der Regel übernahm es die Vorsitzende selbst, die angemeldeten Gästegruppen durch den Garten zu führen, auf Besonderheiten aufmerksam zu machen. Anschließend wurden die Gruppen gartenbezogen von vielen Helfern bewirtet.
Dankbar konnte der Verein aus Anlass solcher Veranstaltungen oder auch nach Absprache danach zahlreiche Geldspenden entgegennehmen, die zur Pflege und zur Erweiterung des Gartens verwendet werden sollen. Die in diesem Zusammenhang mit der Stadt Eschwege getroffenen Vereinbarungen zum Erwerb des angrenzenden Teilgrundstücks kamen bisher leider noch nicht zum Tragen, weil sich der Termin für den Ankauf verzögert hat. Die Vereinsführung traf daraufhin mit dem Eigentümer des Teilgrundstücks eine zwischenzeitlich befriedigende Lösung, die darin besteht, dass der Verein schon vor dem Kauf Pächter des Grundstücks ist. Mit Blick auf das Gartenjahr 2005 nannte Uta Buchbach bereits einige Vorhaben: So wird schon in den nächsten Tagen bei günstiger Witterung der Eschweger Hausfrauenverein aus Anlass seines 50-jährigen Jubiläums den Sophiengarten besuchen, dort einen Baum pflanzen und als Geschenk eine Ruhebank mitbringen. Am 27. Mai lädt der Verein die Teilnehmer an einer Stadtführung in den Sophiengarten zu einer Maibowle ein. Am 26. Juni wird in ganz Hessen und natürlich auch im Sophiengarten der Tag der offenen Gartentür und der Lehrgärten begangen. Noch ohne Festlegung eines Termins ist im Juli wieder das Rosenfest und im August das Musikfest geplant. Eingeladen wird schon heute zum Tag des Denkmals am 11. September, wenn im Sophiengarten Getränke und kleine Snacks angeboten werden sollen. Geplant ist auch eine Fahrt zum "Gärtnerhof Holzhausen" mit Einkehr in der Wachsenburg und eventuell ein Museumsbesuch. Die Schatzmeisterin und stellvertretende Vorsitzende Antje Büge erläuterte die Jahresabschlussrechnung, deren auffälligster Posten ein hoher Rücklagebetrag ist, der sich durch die Spendenfreudigkeit vieler Eschweger Bürger und Gartenbesucher ergeben hat. Der Betrag wird zinsbringend angelegt bis zum Zeitpunkt der Erweiterung des Sophiengartens.
Die Kassenprüferinnen bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung. Schriftführer Gerhard Vaupel, der sich für ein Jahr in den Vorstand hatte wählen lassen, um dem Verein seine rechtlichen Grundlagen zu verschaffen, berichtete über die problemlose und teils hilfreiche Kooperation mit den einschlägigen Ämtern.
Nachdem dem bisherigen Vorstand Entlastung erteilt war, folgten Neuwahlen: Uta Buchbach bleibt Vorsitzende des Vereins. Zur Kassenwartin wurde Antje Büge, zur Schriftführerin Rosa Eimler, zur Fachwartin für Gartengestaltung Elfi Häcker und zum Fachwart für handwerkliche Angelegenheiten im Garten Günter Buchbach gewählt. (GV/WR)
Werra-Rundschau, 17.04.2005
Von sehr erfolgreicher Arbeit seit Gründung des Vereins "Freunde des Eschweger Sophiengartens" im vergangenen Jahr konnte die Vorsitzende Uta Buchbach in der ersten Jahresmitgliederversammlung des Vereins berichten.
Von Vereinsmitgliedern - und ihnen voran die Vorsitzende - wurden im letzten Jahr zirka 1400 Arbeitsstunden allein zur Pflege und Erhaltung des für die Kreisstadt so bedeutsamen Gartens geleistet. Zunehmender Zuspruch und Genugtuung äußern sich in der steigenden Zahl der Gäste, die einzeln oder in geselligen Gruppen den Garten besuchen und sich an dem gärtnerischen Gestalten erfreuen. Uta Buchbach stellte eine weitere erstaunliche Zahl in den Mittelpunkt ihres Berichtes: Es wurden im letzten Jahr insgesamt 21 offizielle Veranstaltungen für Besuchergruppen im Sophiengarten durchgeführt und in der Regel übernahm es die Vorsitzende selbst, die angemeldeten Gästegruppen durch den Garten zu führen, auf Besonderheiten aufmerksam zu machen. Anschließend wurden die Gruppen gartenbezogen von vielen Helfern bewirtet.
Dankbar konnte der Verein aus Anlass solcher Veranstaltungen oder auch nach Absprache danach zahlreiche Geldspenden entgegennehmen, die zur Pflege und zur Erweiterung des Gartens verwendet werden sollen. Die in diesem Zusammenhang mit der Stadt Eschwege getroffenen Vereinbarungen zum Erwerb des angrenzenden Teilgrundstücks kamen bisher leider noch nicht zum Tragen, weil sich der Termin für den Ankauf verzögert hat. Die Vereinsführung traf daraufhin mit dem Eigentümer des Teilgrundstücks eine zwischenzeitlich befriedigende Lösung, die darin besteht, dass der Verein schon vor dem Kauf Pächter des Grundstücks ist. Mit Blick auf das Gartenjahr 2005 nannte Uta Buchbach bereits einige Vorhaben: So wird schon in den nächsten Tagen bei günstiger Witterung der Eschweger Hausfrauenverein aus Anlass seines 50-jährigen Jubiläums den Sophiengarten besuchen, dort einen Baum pflanzen und als Geschenk eine Ruhebank mitbringen. Am 27. Mai lädt der Verein die Teilnehmer an einer Stadtführung in den Sophiengarten zu einer Maibowle ein. Am 26. Juni wird in ganz Hessen und natürlich auch im Sophiengarten der Tag der offenen Gartentür und der Lehrgärten begangen. Noch ohne Festlegung eines Termins ist im Juli wieder das Rosenfest und im August das Musikfest geplant. Eingeladen wird schon heute zum Tag des Denkmals am 11. September, wenn im Sophiengarten Getränke und kleine Snacks angeboten werden sollen. Geplant ist auch eine Fahrt zum "Gärtnerhof Holzhausen" mit Einkehr in der Wachsenburg und eventuell ein Museumsbesuch. Die Schatzmeisterin und stellvertretende Vorsitzende Antje Büge erläuterte die Jahresabschlussrechnung, deren auffälligster Posten ein hoher Rücklagebetrag ist, der sich durch die Spendenfreudigkeit vieler Eschweger Bürger und Gartenbesucher ergeben hat. Der Betrag wird zinsbringend angelegt bis zum Zeitpunkt der Erweiterung des Sophiengartens.
Die Kassenprüferinnen bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung. Schriftführer Gerhard Vaupel, der sich für ein Jahr in den Vorstand hatte wählen lassen, um dem Verein seine rechtlichen Grundlagen zu verschaffen, berichtete über die problemlose und teils hilfreiche Kooperation mit den einschlägigen Ämtern.
Nachdem dem bisherigen Vorstand Entlastung erteilt war, folgten Neuwahlen: Uta Buchbach bleibt Vorsitzende des Vereins. Zur Kassenwartin wurde Antje Büge, zur Schriftführerin Rosa Eimler, zur Fachwartin für Gartengestaltung Elfi Häcker und zum Fachwart für handwerkliche Angelegenheiten im Garten Günter Buchbach gewählt. (GV/WR)
Werra-Rundschau, 17.04.2005
Den Freunden des Sophiengartens wird Gemeinnützigkeit bestätigt WR - 21.02.2004
Das Finanzamt hat dem am 26. Januar 2004 gegründeten Verein "Freunde des Eschweger Sophiengartens e.V." die Gemeinnützigkeit bestätigt. Mittlerweile ist er offiziell ins Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen.
Die Gemeinnützigkeit ist wichtig für künftige Spender wegen der steuerlichen Absetzbarkeit ihrer finanizellen Unterstützung. Vorsitzende Uta Buchbach nannte gestern die Spendenkonten, die der Verein bei heimischen Kreditinstituten eingerichtet hat:
Sparkasse Werra-Meißner
BLZ: 522 500 30
Kontonummer: 24 901
Volks- und Raiffeisenbank Werra-Meißner
BLZ: 522 603 85
Kontonummer: 2456 117
In Kürze will der Verein mit dem Eigentümer des dem Sophiengarten benachbarten Grundstücks sprechen. Das Ziel: Das Grundstück, auf dem eventuell auch Parkplätze errichtet werden könnten, soll nach den Vorstellungen des Vereins von der Stadt gekauft und anschließend als Erweiterung des Sophiengartens dem Verein zur Verfügung gestellt werden.
"Jetzt brauchen wir aber nicht nur Spender für unseren Eigenanteil bei der Finanzierung des Grundstücks, sondern auch Mitglieder", nennt Uta Buchbach die aktuellen Ziele des Vereins. Aufnahmeanträge können bei ihr und jedem anderen Mitglied des Vereins entgegengenommen und unterschrieben werden.
Die Mitgliedschaftsbeiträge betragen für Familien pro Jahr 20 Euro, für einzelne Erwachsene 12 Euro und für Jugendliche bis 18 Jahre 6 Euro. Ausserdem verspricht sich der Vereinsvorstand zusätzlich Unterstützung durch den Verkauf von so genannten "Ehrenaktiven" mit einem Spendenwert von 50 Euro.
Uta Buchbach errinert potentielle Mitglieder und Spender an die Geschichte und die jetzige Bedeutung des Sophiengartens. Seit 1997 engagieren sich ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger für den ehemaligen "Werner'schen Garten" im Herzen der Stadt "vor dem Berge". Der Garten ist mittlerweile ein botanisches Kleinod, dass mehrere Funktionen wahrnimmt: Touristenattraktion, lebendiger Klassenraum, Oase der Ruhe für jedermann, Treffpunkt für Freude an gärtnerischem Gestalten. (Dieter Preuß)
Das Finanzamt hat dem am 26. Januar 2004 gegründeten Verein "Freunde des Eschweger Sophiengartens e.V." die Gemeinnützigkeit bestätigt. Mittlerweile ist er offiziell ins Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen.
Die Gemeinnützigkeit ist wichtig für künftige Spender wegen der steuerlichen Absetzbarkeit ihrer finanizellen Unterstützung. Vorsitzende Uta Buchbach nannte gestern die Spendenkonten, die der Verein bei heimischen Kreditinstituten eingerichtet hat:
Sparkasse Werra-Meißner
BLZ: 522 500 30
Kontonummer: 24 901
Volks- und Raiffeisenbank Werra-Meißner
BLZ: 522 603 85
Kontonummer: 2456 117
In Kürze will der Verein mit dem Eigentümer des dem Sophiengarten benachbarten Grundstücks sprechen. Das Ziel: Das Grundstück, auf dem eventuell auch Parkplätze errichtet werden könnten, soll nach den Vorstellungen des Vereins von der Stadt gekauft und anschließend als Erweiterung des Sophiengartens dem Verein zur Verfügung gestellt werden.
"Jetzt brauchen wir aber nicht nur Spender für unseren Eigenanteil bei der Finanzierung des Grundstücks, sondern auch Mitglieder", nennt Uta Buchbach die aktuellen Ziele des Vereins. Aufnahmeanträge können bei ihr und jedem anderen Mitglied des Vereins entgegengenommen und unterschrieben werden.
Die Mitgliedschaftsbeiträge betragen für Familien pro Jahr 20 Euro, für einzelne Erwachsene 12 Euro und für Jugendliche bis 18 Jahre 6 Euro. Ausserdem verspricht sich der Vereinsvorstand zusätzlich Unterstützung durch den Verkauf von so genannten "Ehrenaktiven" mit einem Spendenwert von 50 Euro.
Uta Buchbach errinert potentielle Mitglieder und Spender an die Geschichte und die jetzige Bedeutung des Sophiengartens. Seit 1997 engagieren sich ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger für den ehemaligen "Werner'schen Garten" im Herzen der Stadt "vor dem Berge". Der Garten ist mittlerweile ein botanisches Kleinod, dass mehrere Funktionen wahrnimmt: Touristenattraktion, lebendiger Klassenraum, Oase der Ruhe für jedermann, Treffpunkt für Freude an gärtnerischem Gestalten. (Dieter Preuß)