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Freunde des Eschweger Sophiengartens e.V.

September 1997: Der Garten ist eröffnet!

Viele Besucher erfreuen sich an den neu angelegten Garten:

Zum historischen Stadtfest anläßlich des Hoftags Kaiser Ottos III wurde auch der Kräutergarten am Eschweger Schulberg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Wernerschen Garten hat sich einiges verändert. Wo vorher noch chaos herrschte, blühen jetzt zwischen Kieswegen, Blumen und Kräuter in kleinen Beeten. Viele Kräuter die wenig bekannt sind hat der Garten zu bieten - alle mit Namenschildern versehen. Im unteren Teil des Gartens lädt ein Steintisch auf einer neu angelegten Terrasse zum Verweilen ein.

Ganz im Stil eines Klostergartens:

Der obere Teil des Gartens ist im Stil eines Klostergartens angelegt. Gärten in Klöstern haben eine lange Tradition. Sie wurden kreuzförmig angelegt und dienten der Selbstversorgung mit Obst, Gemüse und dem Blumenschmuck für Kloster und Kirche.

Von großer Bedeutung war auch die Kultivierung von Heilpflanzen. Mönche und Nonnen sammelten Erfahrung im Umgang mit Heilkräutern und deren Wirkungsweisen. Das überlieferte Wissen der Benediktinerin Hildegard von Bingen in diesem Bereich wird heute noch geschätzt.

Ganz Stilgetreu präsentierten sich die Gründererin des Gartens, Frau Uta Buchbach und Herr Günther Buchbach, (rechts im Bild) und Ihre Helfer als Nonnen und Mönche. Vor dem Eingangstor wurden unter anderem auch Kräuter aus dem Garten angeboten.

Im Jahr 2001 bekamm der Garten seinen heutigen Namen "Sophiengarten". Äbtissin Sophia, Tochter der Kaiserin Theophanu, die während des historischen Stadtfestes offiziell geehrt wurde, diente als Namensgeberin des Gartens.

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